10 Dinge, die du über Kapselfibrose wissen solltest
Kapselfibrose ist die häufigste Komplikation nach Brustimplantaten. Hier sind die 10 wichtigsten Fakten – von den Ursachen bis zum Versicherungsschutz.
Was ist eine Kapselfibrose?
Eine Kapselfibrose ist eine Reaktion des Körpers auf das Brustimplantat. Der Körper bildet um jedes Fremdmaterial eine natürliche Schutzschicht aus Bindegewebe – die sogenannte Kapsel. Bei einer Kapselfibrose verhärtet und verdickt sich diese Kapsel, was zu Schmerzen und Formveränderungen führen kann.
10 wichtige Fakten zur Kapselfibrose
- Häufigkeit: Ca. 5–30 % aller Brustimplantat-Patientinnen entwickeln eine behandlungsbedürftige Kapselfibrose.
- Zeitpunkt: Sie kann jederzeit auftreten – kurz nach der OP oder erst nach Jahren.
- Einstufung: Vier Schweregrade (Baker Grade I–IV).
- Behandlung: Grade III und IV erfordern meist operative Eingriffe (Kapsulotomie oder Kapsulektomie).
- Kosten: 1.500–10.000 € je nach Schweregrad und Eingriff.
- Krankenkasse: Zahlt nicht, da die Brustvergrößerung medizinisch nicht notwendig war.
- Implantate müssen nicht immer entfernt werden: Bei Grade I und II ist keine Behandlung nötig.
- Versicherung: Nur beautyprotect deckt Kapselfibrose vollständig ab.
- Prävention: Vollständig nicht vermeidbar, aber durch gute Chirurgie minimierbar.
- Prophylaxe: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle 1–2 Jahre empfohlen.